Gedenkveranstaltungen

Fukushima

Zum Gedenken an die Katastrophe in Fukushima vor 12 Jahren soll am Samstag, 11. März 2023 in Kiel eine Menschenkette rund um den Exerzierplatz gebildet werden.

Gemeinsam mit dem Veranstalter hoffen wir, dass so viele Menschen mitmachen, dass wir einmal den Exer umschließen können und so eindrucksvoll an die Gefahren der Atomenergie und ihre Opfer – an diesem Jahrestag speziell in Fukushima – erinnern.

Wer dabei sein möchte, ist herzlich willkommen !

Am Samstag, 04.März 2023 werden für diese Veranstaltung, ebenfalls am Exer in Kiel, Flugblätter verteilt. Diese enthalten neben dem Aufruf zur Menschenkette weitere Informationen über die Gefahren, die von der Atomenergie ausgehen.

Tschernobyl

Zum Gedenken an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, die sich in diesem Jahr am 26.April zum 37. Mal jährt, möchten wir in Schönberg im Rahmen unserer Mahnwache am Montag, 17.April 2023 vor der Ostsee-Apotheke mit Kerzen, Bannern, Aufsteller und weiteren Informationen in unserer „Störfall-Kette“ nochmal auf besondere Weise auf die Gefahren der Atomkraft und die weltweiten Opfer aufmerksam machen und informieren, gerne auch mit Interessierten ins Gespräch kommen.

Fridays For Future:

GLOBALER KLIMASTREIK AM 3. MÄRZ 2023

Am 3. März 2023 findet weltweit der nächste globale Klimastreik von Fridays for Future statt. Wir rufen alle dazu auf, sich uns anzuschließen und gemeinsam mit uns für Klimagerechtigkeit auf die Straße zu gehen.

Während LNG-Terminals in nichtmal einem Jahr gebaut werden und somit neue fossile Infrastruktur geschaffen wird, stoppt der Ausbau der erneuerbaren Energien immer noch, Klimaziele werden von Ministerien gebrochen und nicht mal ausreichende Pläne zur Einhaltung der Klimaziele vorgelegt!

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf Lützerath, einem Dorf, das abgerissen wurde, um mehr Kohle zu verbrennen und einen gerechten Beitrag Deutschlands zum 1,°C-Ziel so unmöglich macht. Dies ist ein klares Beispiel dafür, dass die aktuelle Politik nicht ausreichend handelt, um die Klimakrise zu bekämpfen. Wir möchten mit unseren Aktionen auf die dringende Notwendigkeit hinweisen, endlich handlungsfähig zu werden und unsere Emissionen schnellstmöglich zu reduzieren.

Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen am 3. März an unserem Streik teilnehmen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen. Lasst uns zeigen, dass wir bereit sind, für den Klimaschutz auf die Straße zu gehen und uns nicht länger von der Politik ignorieren zu lassen.

Informiert bleiben über alles zum Streik!

Quelle: http://fridaysforfuture.de

Demonstration Berlin 21.01.2023

„Wir haben es satt“

Am 21.01.2023 werden wir von der Fukushima Mahnwache Schönberg zu o.g. Demonstration nach Berlin fahren.
Unser Hauptanliegen als Fukushima Mahnwache ist natürlich in erster Linie die AKW-Problematik mit all ihren Begleiterscheinungen.
Unseren Mitstreitern liegt dabei der Schutz der Umwelt und der Gesundheit vor radioaktiver Strahlung am Herzen.
Der Schutz der Umwelt und der Gesundheit ist uns aber auch in Bezug auf andere Gesichtspunkte wichtig, so dass wir uns entschlossen haben, in Berlin dabei zu sein.

Quelle: https://www.wir-haben-es-satt.de/

Deichspaziergang Brokdorf 01.01.2022

Zur Feier der Abschaltung des AKW Brokdorf zum 31.12.2021 um 24:00 wollen wir uns am 01.01.2022 um 14:00 zu einem kleinen Spaziergang am Atomkraftwerk treffen.

Jeder darf Speisen oder Getränke mitbringen, sodass wir am Deich im Schatten des AKW ein gemütliches Picknick abhalten können. Treffpunkt ist am Haupttor, wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Nach über 35 Jahren Betrieb wird das Kernkraftwerk Brokdorf endlich abgeschaltet

Klimastreik Berlin, Brandenburger Tor am 22.10. um 12:00h

Globaler Klimastreik 22.10. #IHRLASSTUNSKEINEWAHL #UPROOTTHESYSTEM

Am 22.10. ist wieder globaler Klimastreik und dieses mal besuchen uns Klimaaktivisti aus ganz Deutschland in Berlin, damit wir der Politik gemeinsam Druck machen können.

Wir treffen uns um 12 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Denn vor allem hier entscheidet sich in den kommenden Jahren, wie die Klimapolitik unserer nächsten Bundesregierung aussehen wird. Sie wird die letzte sein, die noch Maßnahmen treffen KÖNNTE, um die Globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken und somit die Folgen der Klimakatastrophe abzumildern.

Aber wie immer in der Politik wird sich ohne massiven Druck von der Straße und laute Proteste nichts verändern. Selbst bei der vergangenen Bundestagswahl stand Klimaschutz nicht auf dem Wahlzettel. Keines der Wahlprogramme der großen Parteien reicht aus, um das Pariser Klimabkommen einzuhalten. Es war eine Wahl zwischen “zu wenig” und “weiter so”. Und dabei durften die meisten von uns noch nicht einmal ihre Stimme abgeben, sondern mussten zuschauen wie alte Generationen über eine Zukunft entscheiden, die sie selbst nicht mehr erleben werden. Deshalb streiken wir am 22.10. unter dem #IhrLasstUnsKeineWahl .

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin könnten schon nächste Woche beginnen und dabei sehen die bisherigen Ergebnisse der Sondierung enttäuschend aus. Klimaschutz wird nicht als die Kernaufgabe der kommenden Bundesregierung angesehen sondern als nice-to-have dargestellt. So wird der zwingend notwendige Kohleausstieg im Jahr 2030 beispielsweise nur “idealerweise” erreicht.

Gleichzeitig ist die Klimakrise auch eine globale Krise und Verantwortung und Betroffenheit sind ungleich verteilt. Deshalb streiken wir nicht nur für Klimaschutz, sondern auch für globale Klimagerechtigkeit.

Doch in den kommenden Wochen wird in noch größeren Dimensionen über Klimapolitik GESPROCHEN werden. Am 31. Oktober beginnt die 26. UN-Klimakonferenz, bei der die Staaten der Welt über ihre gemeinsame Klimapolitik beraten. Doch alleine die Tatsache, dass es sich bereits um die 26. Konferenz ihrer Art handelt, zeigt dass sich seit der 1. Weltklimakonferenz im Jahr 1995 in Berlin kaum etwas getan hat und dass sich ohne Druck von der Straße auch in Zukunft nichts an der Tatenlosigkeit der verantwortlichen Nationen ändern wird. Lasst uns so viele sein, dass sie uns nicht überhören können!

Die Klimakrise ist eine globale Krise, die sowohl lokal als auch auch global bekämpft werden muss. Die kommende Bundesregierung muss die Einhaltung des 1,5 Grad Zieles als ihre Kernaufgabe anerkennen und Klimaschutzmaßnahmen konsequent umsetzen und dafür sorgen, dass Deutschland weltweit Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit den vereinten Nationen echten Klimaschutz umsetzt. Deshalb lasst uns laut sein, lasst uns bunt und viele sein und am 22.10. Verantwortungsträger:innen auf der ganzen Welt daran erinnern, dass unsere Zukunft nicht egal ist!

Es gibt auch eine gemeinsame Anreise von Kiel aus,  hier kannst du dir kostengünstige Tickets buchen. Bei Fragen kann man eine Mail an anreise@fridaysforfuture.de senden.

Klimastreik Kiel, Exer am 24.09. um 12:00h

Wir streiken für das Klima. Gemeinsam. Am 24. September. Auch in Kiel am Exerzierplatz um 12:00h. #AlleFürsKlima

Bitte kommt zahlreich zu dieser Demo vor der Bundestagswahl!

Another world is possible – eine bessere Welt ist möglich, deswegen stehen wir #AlleFürsKlima! Als größte Jugendbewegung Deutschlands und unterstützt von diversen gesamtgesellschaftlichen Bündnissen, so auch von der Fukushima Mahnwache Schönberg, sind wir uns dessen sicher. Deshalb gehen wir am 24. September auf die Straße.

Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – 
die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts. 
Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird.

Wir sind uns ebenso sicher: wenn dieses Jahr der Bundestag neu gewählt wird, entscheidet das über unser aller Zukunft. Nur, wenn in den nächsten vier Jahren konsequent gehandelt wird, können wir die dramatischen Folgen der Klimakrise noch eindämmen. Wir können, wir dürfen nicht mehr auf die leeren Versprechen und Lobbyinteressen windiger Politiker*innen hoffen. Wir können, wir dürfen nicht mehr warten. Wir werden nicht mehr warten. Wir streiken.

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt gehen wir deshalb am 24. September auf die Straßen – für den Wandel, für Klimagerechtigkeit. Denn diese Wahl ist entscheidend. Denn die Gesellschaft steht hinter uns. Denn Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Denn wir sind hier und wir sind laut – wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik.

In der letzten Sitzungswoche verabschiedete der Bundestag – zum zweiten Mal – ein völlig unzureichendes Klimagesetz und sich danach selbst in die Sommerpause. Das ist ein Desaster. Aber das Klima macht keine Sommerpause. Wir stehen deshalb solidarisch mit allen, die schon heute den Folgen der Klimakrise gegenüberstehen und streiken gemeinsam: am 24. September für einen sozial gerechten Wandel.

Die Politiker*innen steuern sehenden Auges in die größte Katastrophe, der die Menschheit je gegenüberstand. Aber wir haben genug von Krisen. Wir streiken! Denn es darf kein weiter so geben. Es darf keine weitere Wahlperiode geben, die geprägt ist von Korruption, Klimakillern und versagenden Politiker*innen. Wir streiken für eine Wahlperiode der Klimagerechtigkeit

Online-Diskussion am 09.03. von 18-21:00Uhr -Das Unsichtbare sichtbar machen

35 Jahre Tschernobyl, 10 Jahre Fukushima: Noch lange nicht Geschichte.

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet eine Online Veranstaltung mit Podiumsbeiträgen, Kleingruppen-Diskussionen und Performance Kunst rund um die Themen: Tschernobyl, Fukushima und die Folgen; Olympia Tokyo 2021, Atomausstieg und Klimadebatte, und vor allem: Wie gelingt die Energiewende?

Mit Beiträgen von

Sylvia Kotting-Uhl, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Hiroaki Koide, ehem. Nuklearingenieur am Reaktorforschungsinstitut der Universität Kyoto
Alexey Nesterenko, Ökologe – Institut für Strahlensicherheit BELRAD, Minsk
Sonoda, Evakuierte aus Fukushima & Fukushima-Campaignerin
Alex Rosen, internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (ippnw)
Steffi Richter, Japanologie, Universität Leipzig
Steffi Groll, Referentin für Ökologie und Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung 

und weiteren Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und Umweltbewegung:
Yu Kajikawa, Sayonara Nukes Berlin
Angela Wolff, ausgestrahlt Hamburg
Heike Wiegel, aufpASSEn e.V. Remlingen 

Publikumsdiskussion in vier thematischen Gruppen (Gruppen frei wählbar)
» Fukushima & NOlympia Tokyo
» Tschernobyl und die Folgen
» Atomausstieg & Klimadebatte
» Erneuerbare Energiewende 

Künstlerische Beiträge von
Kazuma Glen Motomura (Video-Performance)
Manami Nagahari (Live – Performance) 

Anschließend: Publikumsgespräch mit den Künstler*innen

Die Heinrich-Böll-Stiftung weist darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.

Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen.  Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen.

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.

Es gelten die Datenschutzbestimmungen der Heinrich-Böll-Stiftung. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Es gelten die Datenschutzrichtlinien von Zoom.

Anmeldung per Mail bei der Heinrich-Böll-Stiftung:

https://calendar.boell.de/de/event/das-unsichtbare-sichtbar-machen

Weitere Informationen zum Thema:

https://www.boell.de/de/fukushima-ist-noch-nicht-geschichte?dimension1=divis

Menschenkette zum 10. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima

Zur Menschenkette bitten wir euch um zahlreiches Erscheinen. Wir wollen der Opfer gedenken und für einen Ausstieg aus der Atomkraft, die kein Klimaretter ist, kämpfen. Für die Wahrung der Abstände werden wir Abstandsbänder und auch unsere Banner nutzen. Das Tragen von Masken ist selbstverständlich.

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima jährt sich am 11. März zum 10. Mal. Die Situation in der Präfektur hat sich auch nach 10 Jahren in keiner Weise normalisiert, auch wenn die japanische Regierung uns das glauben lassen will, indem sie den Staffellauf der Olympischen Spiele durch die Präfektur Fukushima plant.

Nach wie vor wird radioaktiv verseuchtes Wasser ins Grundwasser und ins Meer geleitet. Es sind immer noch fast 39 000 Menschen evakuiert, d.h., nicht in ihrer Heimat. Die Rate der an Schilddrüsenkrebs Erkrankten hat sich 20-fach erhöht, um nur einige Folgen der Reaktorkatastrophe zu nennen. Ein schlüssiges Konzept, die Reaktorruine sicher abzubauen und den Schutt zu entsorgen, existiert weiterhin nicht.

Im Anhang findet ihr einen Flyer, der zur Menschenkette aufruft und eine Karte, die deutlich macht, dass die Folgen der Atomkraft noch für viele Generationen eine Bedrohung ist. Beides gerne weiterverbreiten!

Wir hoffen auf ein Treffen mit Vielen am 13.03.!

Kartenentwurf: Stephan, Fukushima Mahnwache Schönberg

Freimessung von Atommüll Petition unterschreiben!

Vor kurzem wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von campact, eine Petition gestartet, die ein brisantes Thema anspricht: Wie gehen wir mit dem „freigemessenen“ Atommüll um, d.h. dem Müll, der beim Abriss der Atommeiler anfällt und dessen Strahlung einen bestimmten Betrag, nämlich 10 Mikrosievert/Jahr, unterschreitet. Dieser Müll wird nach der bisherigen Praxis an Deponien, in die Müllverbrennung oder in Recyclingbetriebe geliefert, die die Recyclate wiederum an Produktionsbetriebe liefern, die daraus z.B. neue Gebrauchsgegenstände herstellen. Das alles geschieht ohne Kontrolle über den weiteren Verbleib dieser Materialien. Und damit sind vor allem zwei Probleme verbunden:

1) Radioaktives Material wird unkontrolliert in die offene Umgebung entlassen und erhöht somit die Hintergrundstrahlung. Dabei ist mittlerweile bekannt, dass es eine Unbedenklichkeitsschwelle für Radioaktivität nicht gibt – jede radioaktive Strahlung erhöht beispielsweise das Krebsrisiko, auch wenn dieser Schaden oft erst Jahre oder Jahrzehnte später zum Ausbruch kommt. Besonders die Verbrennung führt nicht, wie man denken könnte, zur Zerstörung der Radioaktivität, sondern verbreitet sie über die Luft großflächig. 

2) Die „Freimessung“ erfolgt stichprobenartig, so dass es durchaus vorkommen kann, dass eine stärker strahlende Menge für die Produktion von Gebrauchsgegenständen verwendet wird, mit denen wir tagtäglich im wahrsten Sinne des Wortes in Berührung kommen, z.B. Kochtöpfe oder chirurgisches Material.

Insofern werden durch diese Maßnahme die folgenden Generationen, die schon mit der Gefahr, die von einem Endlager für hochradioaktive Stoffe ausgeht, leben müssen, zusätzlich ganz unmittelbar durch diese zusätzliche Strahlung belastet. Das sollten wir nicht unwidersprochen hinnehmen!

Auf der Petitionsseite findet ihr zu der Problemlage weitere Informationen. Dort könnt ihr auch die Petition unterschreiben.

https://weact.campact.de/petitions/beenden-sie-das-recycling-von-radioaktivem-akw-abrissmaterialiben:

Wir würden uns freuen, wenn ihr euch beteiligt!

Vielen Dank und herzliche Grüße!

500. Mahnwache in Schönberg

500. Mahnwache am 18.Januar 2020, Dörte und Hans Zorn Foto: Stephan, Mahnwache

Am Montag, den 18. Januar fand in Schönberg die 500. Fukushima Mahnwache statt. Regelmäßig an jedem Montag standen und stehen seit der Reaktorkatastrophe in Japan Mitglieder der Fukushima Mahnwache Schönberg in der Bahnhofstraße (anfangs am Markt vor der evangelischen Kirche), um an die Gefahren der Atomtechnologie zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Lediglich während des ersten Corona-Lockdowns fiel das Treffen einige Wochen aus. Diese Mahnwachen sind mittlerweile aus dem Ortsbild von Schönberg nicht mehr wegzudenken.

Zur Zeit finden die Mahnwachen wegen der Coronabedingungen nur noch mit einer bis zwei Personen statt. Parallel dazu führt die Gruppe inzwischen an jedem Mittwoch um 18 Uhr eine Telefonkonferenz durch, auf der Informationen ausgetauscht und organisatorische Dinge besprochen werden. Wer Interesse hat, an diesem Gedankenaustausch teilzunehmen, ist herzlich dazu eingeladen. Um die Zugangsdaten zu erhalten, bitte eine Mail an mahnwache@posteo.de schicken.

Am 11. März diesen Jahres jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum 10. Mal. Die Mahnwachen sind weiterhin erforderlich, da die Themen Fukushima und Atomkraft in Schleswig-Holstein und auch weltweit nicht abgeschlossen sind. Während es in Schleswig-Holstein zur Zeit um den Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel geht, treten in Fukushima neue schwere Probleme bei der Bergung der geschmolzenen Brennelemente der Reaktoren 2 und 3 auf, so dass die Arbeiten daran zur Zeit unmöglich sind. Es kann also überhaupt nicht davon gesprochen werden, dass sich die Lage in Japan allmählich normalisiert. Vielmehr stellen die Ruinen des Atomkraftwerks Fukushima eine massive Bedrohung der Sicherheit der dort lebenden Menschen dar, deren Ausmaß erst jetzt richtig sichtbar wird.

Da diese Beispiele zur Zeit und in absehbarer Zukunft nicht die einzigen Probleme der Atomtechnologie sind, ist daher die weitere Beobachtung durch die Öffentlichkeit dringend erforderlich. Die Fukushima Mahnwache Schönberg will daher weiterhin mit ihren Möglichkeiten dazu beitragen.